Buchmessen

Eine weitere Möglichkeit, bekannter zu werden, sind natürlich Buchmessen. Und als Autor muss man sich selbstverständlich dort präsentieren. Dachte ich zumindest. 

Und für einen „Erfolgsautor“ wie mich kam natürlich nur die Frankfurter Buchmesse in Frage. Wenn schon, denn schon!

Nun liegt der Preis für einen Quadratmeter Standfläche bei gut 600,– Euro! Wie groß sollte der Stand also sein? 2 Quadratmeter? Papperlapapp!

Für einen unbekannten Autor wie mich also viel zu teuer.

Zum Glück bin ich Mitglied im Selfpublisher Verband (was ich übrigens nur empfehlen kann, wenn man keinen Verlag hat), und der bot zumindest einen time slot von 60 Minuten auf ihrem Stand an. Wer sagt´s denn?

Autor Reiner auf der Frankfurter Buchmesse.! Wo auch sonst? Und da ich in diesem Jahr (für mich übrigens völlig unverständlich) nicht für die Verleihung des Deutschen Buchpreises vorgesehen war, habe ich also dieses Zeitfenster gebucht.

Damit stellte sich dann die Frage, wie viele Bücher nehme ich mit? In jedem Fall lieber zu viele als zu wenige, denn nichts ist peinlicher als den sicherlich Schlange stehenden Lesern mitteilen zu müssen, man sei ausverkauft.

Also einen großen Koffer mit Büchern, Wechselgeld und Visitenkarten gepackt, ein gutes Hemd und Sakko angezogen und auf ging´s in die hessische Metropole.

Nun liegt es in der Natur der Sache, dass man auf so einem Event nicht der einzige ist, der seine Bücher dort feilbietet. 

Darüber hinaus schoben sich  solche Menschenmassen durch die Gänge, dass es potentiellen Kunden kaum möglich war, an „meinem“ Stand zu verweilen, geschweige denn in Ruhe ein Gespräch mit mir zu führen.

Der Verkauf meiner Werke hielt sich also in überschaubaren Grenzen.

Immerhin habe ich auf dem Stand nette Kollegen kennengelernt und auch die (freiwilligen!) Helfer vom Selfpublisher Verband waren verbindlich und professionell.

Buchmessen: aufgeschlagenes Buch

Fazit:

Die Teilnahme an einer Buchmesse ist gut zu überlegen.

Für einen Newcomer sind große Messen wir in Frankfurt oder Leipzig zumindest als Aussteller meiner Meinung nach weniger geeignet. 

Es gibt genügend kleinere, lokale Messen. Bei uns in der  Nähe zum Beispiel die „Lieber Lestihr in Solingen, oder in Recklinghausen. Die sind günstiger sind und in der Regel kürzere Anfahrtswege mit sich bringen, was möglicherweise eine Übernachtung mit den entsprechenden Spesen obsolet macht.

Aus Erfahrung wird man klug!

Das hat sich bei dem Experiment Frankfurter Buchmesse mal wieder bestätigt.

Buchmessen: Tasse Kaffee trinken

Vor der Fahrt nach Frankfurt gönne ich mir noch schnell eine Tasse Kaffee und überlege, ob och auch nichts vergessen habe

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